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Patientenverfügung: 3 Dinge, die Sie über Ihre Vorsorge wissen sollten

1. Was ist eine Patientenverfügung?

Gerät man in eine ernste medizinische Lage und kann sich selbst nicht mehr äußern, fällt es
Angehörigen oft schwer zu entscheiden. Ohne wirksame Patientenverfügung liegt das eigene
Schicksal dann in den Händen der Ärzte. Und die entscheiden sich fast immer für eine
Verlängerung des Patientenlebens – ganz gleich, wie dieses Leben aussehen mag. Wenn Sie
bis zum Schluss selbst über Ihre Behandlung bestimmen möchten, sollten Sie deshalb eine
individuelle Patientenverfügung erstellen.

2. Warum nur eine wirksame Patientenverfügung hilft

9 von 10 Patientenverfügungen versagen, weil sie medizinisch unpräzise formuliert sind oder zu
spät gefunden werden. Ebenfalls problematisch: veraltete Angaben, die nicht mehr zur aktuellen
Lebenssituation passen. Die Patientenverfügung ist eine Handlungsanweisung für den
behandelnden Arzt. Dementsprechend muss sie medizinisch genau formuliert sein. Die meisten
Vorlagen und kostenlosen Formulare sind dies jedoch nicht: Der Bundesgerichtshof stellte
mehrfach fest, dass Millionen Menschen keine wirksame Patientenverfügung besitzen. Denn
sind auch nur einzelne Formulierungen zu ungenau, verliert die gesamte Verfügung ihre
Wirksamkeit.

3. Wie erstelle ich eine wirksame Patientenverfügung?

Entscheidend für die Wirksamkeit einer Patientenverfügung sind folgende Punkte:

Medizinisch präzise Formulierungen: Was für den Laien eindeutig klingt, kann für einen
Mediziner mehrdeutig sein. Sind die Anweisungen mehrdeutig oder widersprüchlich, wird sich ein
Arzt immer für die lebenserhaltenden Maßnahmen entscheiden.
Aktualität: Die Patientenverfügung sollte immer der aktuellen Lebensumstände entsprechen. Ist
das nicht mehr der Fall, wird ein Arzt die Verfügung als veraltet betrachten und nicht umsetzen.
Daher sollte eine Patientenverfügung regelmäßig überprüft und bei Bedarf aktualisiert werden. Verfügbarkeit: Nur wenn die Patientenverfügung dem Arzt rechtzeitig vorliegt, kann sie auch
umgesetzt werden. Herkömmliche Patientenverfügungen treffen in Regel viel zu spät vor Ort ein.
Eine gute Alternative ist die Online-Hinterlegung: Über einen Abrufcode, den der Patient immer
bei sich trägt, können die Ärzte im Notfall jederzeit auf die Patientenverfügung zugreifen.
Eigenhändige Unterschrift: Die Patientenverfügung muss keineswegs von einem Notar
beglaubigt werden. Diese Möglichkeit sieht der Gesetzgeber lediglich als Option vor. Eine
eigenhändige Unterschrift ist in der Regel ausreichend.

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Die Patientenverfügung von DIPAT wurde von Ärzten entwickelt und von Anwälten überprüft:
DIPAT übersetzt Ihre Behandlungswünsche in eine medizinisch präzise Patientenverfügung.
Mit dem Notfall-Signalaufkleber auf Ihrer Versichertenkarte tragen Sie Ihre Verfügung immer bei
sich: Mit Hilfe des Abrufcodes können Ärzte das Dokument jederzeit online abrufen.
Zusatzservice: Geben Sie bis zu zwei Angehörige als Notfallkontakte an. Diese werden beim
Notfallabruf Ihrer Patientenverfügung automatisch per SMS oder Email informiert und wissen
sofort Bescheid.
DIPAT erinnert Sie regelmäßig daran, Ihre Patientenverfügung zu überprüfen. Bei medizinischen
oder rechtlichen Änderungen erhalten Sie ebenfalls eine Aktualisierungsempfehlung. So kann
Ihre DIPAT-Patientenverfügung ein Leben lang wirksam sein.
Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung sind inklusive und Ihre Patientenverfügung ersetzt
den Organspendeausweis.
Datenschutz ist DIPAT wichtig: Das Online-Interview findet im passwortgeschützten
Kundenkonto statt und die sensiblen Daten werden verschlüsselt übertragen.

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